Kategorie: Who cares?

Leonard Cohen w/ KS

Kammerspielabo im Freundeskreis, das bedeutet ab und zu mal Theater. Ja gerne.

Gut präpariert (it’s premium, Baby) heute Abend also in die Kammerspiele, die Zofen. Aber dann Ersatzprogramm wegen Krankheit im Ensemble, deshalb Konzert und Lesung mit Liedern und Texten vom Leohard Cohen. Ok?!

Klar, aber mit Ivi an der Gitarre und mit Wiebke Puls an der Stimme? Damit haben wir nicht gerechnet. Slow Bullets. Und Hammer! Go for it!

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Abt. Pop/Belgien: Stromae

Manchmal sollten Musik-Tipps ernst genommen werden, ganz besonders, wenn sie von einem besonderen Experten, unserem Freund Saul Williams sind.

Die Kids kennen das natürlich. Und wirklich, gute Musik aus der Abteilung Pop/Belgien. Aber die Videos sind Hammer. Die kennt ihr schon? Umso besser, nochmal schauen. Dann los.

Stromae – Papaoutai

Stromae – Formidable (ceci n’est pas une leçon)

Stromae – Tous Les Mêmes

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Speak Low

Heute im Optimal gewesen und dort entdeckt. Lucia Cadotsch With Otis Sandsjö And Petter Eldh ‎– Speak Low. Unfassbar tolle Platte, finde ich.

Und dazu noch einen Link über die Schweiz, Schweden und Berlin in die Hood. Denn erschienen ist das feine Werk auf Yellowbird Records, mit Kontaktadresse Anglerstr im Westend. Also, liebe Yellowbird-Nachbarn, danke für diese großartige Platte.

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The Righteous Wrath…

… Of An Honorable Man.

What a piece of music. Thank you Colin Stetson. Fasten your headphones and turn it up.

And then, Charlotte with The Best Thing. If you have missed the movie, go! Must!

https://www.youtube.com/watch?v=JCq0rEC9Iyc

Now, please turn off the lights. Thank you.

Still here? Then take this. Que la fète commence.

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Die SZ und die Drogen

Jetzt bin ich seit Urzeiten nicht nur Abonnent sondern auch Leser der SZ, und das meist ganz gerne. Vieles macht ihr gut, liebe SZ. Aber beim Thema Drogen, da verstehe ich euch nicht. Ich meine, der Schwerpunkt zum Thema Rausch und Risiko war doch nicht schlecht. Aber.

Nach dem Klassiker Gepanschte Joints, da konnte man ja wenigstens noch drüber lachen, jetzt über die nächste Reise durch den Nebel des gefährlichen Halbwissens, irgendwie nicht mehr: Die Risiken von Drogen werden heruntergespielt.

Der Beitrag ist eine traurige Mischung aus Cliché, Halbwissen, Vorurteil und CSU-Style Drogenpolitik. Zum Beispiel: „Die Debatte um die Legalisierung von Cannabis macht das seit Jahren deutlich: Weil die Substanz selbst vergleichsweise harmlos ist, wird gern übersehen, dass sie als Türöffner für andere Mittel in Wahrheit hochgefährlich ist.“

Erstens, das wird keinesfalls übersehen, jedenfalls nicht von CSU und Freunden, und auch nicht von der Lobby der Alkohol- und Nikotin-Industrie. Hinzu kommt, dass diese Behauptung wissenschaftlich nicht belegt – oder wenigstens umstritten – ist, das kann man z.B. auch im genannten Drogen-Schwerpunkt der SZ nachlesen.

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Zur Aufklärung, quasi als Antidot, und zur ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema weise ich mit uneingeschränktem Lob auf das Buch von Mike Power hin. Hier eine Besprechung im Guardian: Drugs Unlimited: The Web Revolution That’s Changing How the World Gets High.

Das Buch ist spannend, informativ, kurzweilig, und mit einem Blick auf die Problematik ohne CSU-Style Lobby und Vorurteile. Wie ich finde, der bessere Weg, mit den unbestritten großen Gefahren durch Drogen umzugehen, als mal wieder zu erkennen „…dass unser Umgang mit illegalen Substanzen viel zu lax ist. Das gilt auch für Cannabis.“

Eigentlich zum Gähnen, wenn es nicht ein so relevantes Thema und gleichzeitig die SZ wäre. Bitte, SZ, das ist nicht eure Liga. Und hoffentlich nicht ernst gemeint. Just kidding, right?

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Ok, ich habe mich geärgert. Aber jetzt erst mal ein Bier unserer hochgeschätzten Nachbarn der Augustiner Brauerei. Alles wird gut. Cheers!

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Monaco Franze Platz goes Warsaw

Together with our friends from Cologne, Monaco Franze Platz sent a delegation to one of the European cities on the top of the present hipster landscape: Warsaw. Not only are the living expenses for the likes as us – beer, vodka, nice food – only a fraction of, say,
Copenhagen, but Warsaw since some time got the reputation of – no, I do not mention the B word, though we all of course love it – lots of nice music, clubs, bars and the like.

This is, for instance, what we have found on electronic music in Poland in our research preparing for the city. Well, always dedicated music fans, we contacted Piotr Bejnar from the fantastic new Otake Records label.
https://www.youtube.com/watch?v=B44J6_dpT1Y

And, believe it or not, we started our first night in Warsaw with Piotr, his wife, and one of the artists in the Otake context, having a beer at the very nice Znajomi Znajomych, talking about music and all the rest. On top of it all, I bought the first two Otake vinyl releases directly from Piotr. A lasting very special entry in my collection for sure. Thank you Piotr and Liza!

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With that for a start, the rest of our journey went down smoothly. Nice street art, quality food, interesting people, cool beer, special tastes of vodka, and an extraordinary place to (not) sleep. No, not the stadium, the tower on the right.

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A particular mention is due for the bar we spent our last night, the Knajpka W Oparach Absurdu. Great place, with a spontaneous live music jam session, but also with my favourite cardigan being stolen at the end of the night. The two girls from the Knajpka have seen who has got it, so I have not given up hope to get it back. However, in the end there are still my Albanian friends to take care of the issue.

Finally, with respect to music, listen to Barbara Morgenstern. Just do it. You might start with Lost in a Fiction.

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Westend goes hot

Mit Hilfe des Waldgärtners konnten wir eine beträchtliche Menge top-notch Chili sicherstellen. Three flavours von mittel bis wirklich sehr scharf, danke, Siggi! Die Chili Heads unter uns können sich auf etwas besonderes freuen – I know who you are!

Vorher:
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Nachher:
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PS: Siggi hat mir dazu eine kleine Ration Carolina Reaper gegeben, das wäre dann aktuell Weltrangliste Platz eins. Wow! Habe ich bisher vergeblich gesucht (Trinidad Scorpion und Bhut Jolokia sind in dieser Saison auf meiner Terrasse). Die CR liegt jetzt hier in meinem Tresor. Mal sehen, was passiert….

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Black Holes im Bavaria Park eliminiert

Seit Jahren findet sich relativ mittig in der großen Wiese im Bavaria Park ein fieses Schwarzes Loch. Es ist nicht bekannt, wie viele umgekickte Knöchel, gerissene bzw. angerissene Bänder und Sehnen, Kindertränen und Erwachsenenflüche es zu verantworten hat. Aber es sind viele.
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In dieser Saison kam noch ein zweites Exemplar hinzu und machte das Kicken auf der Wiese noch etwas gefährlicher.

Diesen Samstag passierte es wieder, b.k. war das neueste Opfer.

Wir dann natürlich, ok. Genug ist genug, das muss ein Ende haben. Und zwar am besten sofort, am Anfang der Saison. Am nächsten Tag also zurück, bewaffnet mit Eimer, Schaufel, und einem Plan.

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Also am Waldrand, wo es nicht stört und gemütlich nachwachsen kann, zwei runde Stückchen Rollrasen hergestellt, und zwei Eimer tadellose Bavaria Erde gediggt.

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So gerüstet ging es den Black Holes an sie Substanz.

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Et voilà! Der Spuk ist vorbei.

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Epilog: Wie die Faust aufs Auge, nach der Aktion wir natürlich noch eine Runde gekickt, und, quasi logische Konsequenz, ganz ohne Black Hole wieder umgeknickt. Gute Besserung, b.k. und gute Nacht.

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Tabula Rasa in der Kazmair-Heimeran Passage

Der Durchgang zwischen Heimeran- und Kazmairstraße nordöstlich der Feurwache wurde vor wenigen Tagen radikal kahlgeschoren. Wo uns früher blühende Landschaften erfreuten…

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… nun eine einsame Parkbank inmitten abgeholzter Flora und Fauna.

Ach ja, die Parkbank. Die war doch vorher bewohnt von diesem Obdachlosen. Was ist eigentlich aus dem geworden? Irgendwie ist das alles ganz komisch, dazu noch diese Markierungen auf den Bäumen. Wofür steht „E“? Exodus? Erase? Entfernen?

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Richtig spooky wird es dann mit den Postern, die dort jetzt statt des Obdachlosen das Viertel zieren. „Wir lassen Nichts als ein Lächeln zurück.“ Ähh, wie bitte? Also, mir läuft es da kalt den Rücken runter. What? Paranoia?

Ganz ehrlich, das würde mich wirlich interessieren, was und wer hinter dieser Aktion steckt. Schnelle suche im Netz war ohne Erfolg.

Infos, anyone?

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Die chilligen Tage vorbei

Häufig die letzten Tage angetroffen:

Frage:
„Ey, welcher Tag ist heute?“

Antwort:
„Öhm, wait, keine Ahnung!“

Viel gefeiert, viel gegessen, viel Spaß gehabt, viel Zeit gehabt und vieles mehr. Vorbei. Office is calling.

Gestern das Ende eingeläutet.
Acht Christbäume mussten im Feuer dran glauben.
Hot.

bye bye Christbaum
bye bye Christbaum
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ok-google

Traffic dank „ok google“

Hin und wieder mal checken, mit welchen Suchbegriffen diverse User den Monaco Franze Platz finden.

Derzeit auf Top 1 in den Suchbegriffen:

„okay google sag mir wo der nächste dönerladen ist“

So hat sich das Google vermutlich nicht gedacht…

ok-google
ok-google
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Espresso

„Test The Best“ Espresso-Tour – Dröhnung mit Koffein

Letzten Freitag war es soweit, das erste Mal:

>>> Test The Best <<< ------------------------------ Gestartet wurde bei B. im Norden von München:

Setup B.
Setup B.

Die Specs:

Maschine: ECM Technika IV Profi mit Rotationspumpe
Mühle: Mazzer Mini A (Luigi)
Bohne: Supremo India Royale
Optionaler digitaler Special-Kick: Guitar Hero

Zeitloser Espresso-Flair, ruhiges Ambiente, feine Croissants plus extrem leckere Espresso-Shots:

Shot B.
Shot B.

Weiter gings in Richtung Westen von München mit einem Zwischenstopp bei E.

Setup E.
Setup E.

Die Specs:

Maschine: La Cimbali Bistro M32 mit Vibrationspumpe
Mühle: Mahlkönig Vario home
Bohne: Mokador
Optionaler elektrischer Special-Kick: Carrera

„90er-Rulez“ Espresso-Block, lebendiges Ambiente, selbstgebackener Apfelkuchen plus extrem leckere Espresso-Shots:

Shot E.
Shot E.

Ende dann im Westen von München bei M.

Setup M.
Setup M.

Die Specs:

Maschine: La Speziale Vivaldi II mit Rotationspumpe
Mühle: Casadio, Modell: Instantaneo
Bohne: diverse aus Asien, Afrika zb. Kenia, Indien (auch als blend, alle selber geröstet) und POL
Röster: gene Cafe cbr – 101
Optionaler analoger Special-Kick: Flipper zu Funk Musik

Heavy-Used Espresso-Maschine, flauschiges Ambiente, selbstgeröstete Bohnen plus extrem leckere Espresso-Shots:

Shot M.
Shot M.

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Also ich war bis 7:45 Uhr wach.

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Puch Open Air: Setlist Mount Kimbie

PUCH Open Air: Setlist Mount Kimbie

Das PUCH Open Air (www.puch-openair.de) war wie erwartet ein Knaller!

Gewohnt von außen und innen feucht fröhlich, tolle Stimmung, klasse Publikum, feine Performance, super freundliche Ordner, weiche Wiesen, starke Traktoren… und eine gemütliche Couch mit Top-View (ein Lob für den Helden, der die dort im Publikumsfeld platziert hat).

Den Regen, Rausch und Schlamm überlebt hat jedenfalls die Setlist von Mount Kimbie. Wenn sich jemand die Songs zurückrufen will, just read:

Puch Open Air: Setlist Mount Kimbie
Puch Open Air: Setlist Mount Kimbie
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